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Schwerte in der Bundesliga ?
Der Schock kommt spätestens nächstes Jahr beim Blick auf die Abrechnung. Die Bundesbürger müssen für die Heizung jetzt wesentlich tiefer in die Tasche greifen. Die Explosion der Energiekosten schlägt voll durch.
Weit besser haben es da schon jene Haushalte, denen die Sonne beim Heizen hilft, denn sie schreibt keine Rechnungen. Die Solarwärmetechnik ist mittlerweile so ausgereift, dass mit nur 5qm Kollektorfläche auf dem Dach rund 60% des Warmwasserbedarfs eines Einfamilienhauses gedeckt werden kann.
Nicht nur Sparen ist die Devise, sondern sogar Gewinne machen. Denn eine Anlage zur Solar-Stromerzeugung gilt als Gewerbe und ist steuerlich absetzbar. Dazu gibt es vom Staat garantiert 99 Pf. pro kWh als Einspeisevergütung und ein Billigdarlehen der KfW.
Der Dipl.-Ing. Alfons Brüggemann vom Solarstammtisch rechnet vor, wie man ab dem 10. Jahr in die Gewinnzone kommt und dort bleibt.
Der Solarstammtisch möchte außerdem Schwerte in die Bundesliga der Solaranlagen bringen. Die Zeitschrift “Solarthemen” veröffentlicht seit dem 15. März 01 die Spitzengruppe der deutschen Städte mit der größten Kollektorfläche (thermisch und Stromerzeugung) per Einwohner. Im Moment führt die kleine Stadt Furth bei Landshut die “Solarbundesliga” an.
Der Solarstammtisch Schwerte, der sich seit Jahren mit regenerativer Energie befasst, lädt alle interessierten Bürger herzlich ein. Am 29. Mai um 19.00 Uhr im Saal der Stadtwerke Schwerte.
Kostenlos gibt es für jeden Teilnehmer eine “Bio-Solaranlage” und ein kleines Gerät zum Errechnen der Sonnenausbeute auf dem eigenen Dach
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